MonKey Office 2016: Version 13.1

Mit der Version 13.1 steht eine umfangreiche Aktualisierung für MonKey Office 2016 zur Verfügung. Das Update beinhaltet über 50 Weiterentwicklungen oder Fehlerbehebungen gegenüber der Version 13.0.2. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie in den Release Notes, nachfolgend eine kurze Übersicht wichtiger Punkte:

 

E-Bilanz

Bei Personengesellschaften müssen Sie für Übermittlungen ab dem Wirschaftsjahr 2015 für jeden Gesellschafter bzw. Mitunternehmer eine Kapitalkontenentwicklung hinzufügen. Dies ist mit den Erweiterungen der Version 13.1 erstmals möglich, weitere Informationen dazu finden Sie in der Online-Dokumentation.

 

Belegnummern

Bei der Eingabe von Debitoren- oder Kreditorenrechnungen in der OP-Verwaltung können Sie jetzt auf die Nummernkreise der Buchungsdialoge zugreifen. Sie können eigene Nummernkreise nur für die OP-Rechnungen verwenden oder aber durch Verwendung der Buchung-Nummernkreise eine konsistentere Belegnummerierung erreichen:

op-rechnung-nk1

 

Ein Problem der letzten Versionen war die eingeschränkte Möglichkeit, den Belegnummern-Assistenten über die Tastatur aufzurufen. Dies war unter OS X nur möglich, wenn zuvor in den Systemeinstellungen die erweiterte Tastatursteuerung akiviert wurde. Und auch in diesem Fall konnte der Assistent nur über die <Pfeil runter>-Taste geöffnet werden.

Ab der Version 13.1 erhält der Button zum Öffnen des Assistenten immer den Fokus, unabhängig von den gewählten Systemeinstellungen. Und wie in verschiedenen Textfeldern können Sie jetzt durch Eingabe des ersten Buchstabens für den gesuchten Nummernkreises den Assistenten öffnen:

belegnr-fokus

 

Verbuchungsstatus beim Import und Export

Nach den am 14.11.2014 konkretisierten GoBD-Richtlinien der Finanzverwaltung ist das zeitnahe Erfassen und Festschreiben von Journalbuchungen unbedingte Voraussetzung für eine ordnungsgemäße kaufmännische Buchführung. Das bislang oft praktizierte Verfahren, die Journalzeilen das ganze Jahr unverbucht zu lassen und erst nach dem Jahresabschluss endgültig zu verbuchen, ist spätestens ab dem Jahr 2016 nicht mehr zu empfehlen.

Aus diesem Grund wird ab der Version 13.0 das Datum des endgültigen Verbuchens von Journalbuchungen in MonKey Office protokolliert. Mit der Version 13.1 steht diese Information auch für Import- und Exportvorgänge zur Verfügung.

Beim DATEV-Export wird das so genannte Festschreibekennzeichen mit übergeben, beim Textexport von Buchungen ist zusätzlich auch das Datum der Festschreibung bzw. Verbuchung als Ausgabe möglich.

 

Beim Import von Buchungen aus einem anderen System werden alle Buchungen mit Festschreibekennzeichen auch in MonKey Office sofort verbucht. Das Verbuchungsdatum in MonKey Office ist dann das Importdatum.

 

cubeSQL 5.5

MonKey Office 13.1 unterstützt auch den kürzlich auf Version 5.5 aktualisierten cubeSQL-Server. Bevor Sie einen bereits laufenden Server aktualisieren, prüfen Sie bitte, ob die vorhandene Lizenz für den cubeSQL 5.5 gültig ist:

 

  1. Öffnen Sie dazu den cubeSQL-Admin und verbinden Sie sich mit dem bereits laufenden Server.
  2. Eine kommerzielle cubeSQL-Lizenz hat ein Ablaufdatum für Upgrades. Nach diesem Datum erscheinende neue Versionen des Servers können mit dieser Lizenz nicht mehr verwendet werden. Sie finden dieses Ablaufdatum im Status-Panel des Servers. Das Datum hat das Format Monat/Tag/Jahr:cubeSQLStatus
  3. Im dargestellten Beispiel ist das Ablaufdatum der 09.04.2016. Alle bis zu diesem Datum freigegebenen cubeSQL-Versionen können mit dieser Lizenz betrieben werden. Alle nach diesem Datum erscheinenden Server-Versionen sind nicht verwendbar.
  4. Der cubeSQL 5.5 ist seit dem 10.02.2016 verfügbar. Wenn Ihre vorhandene Lizenz also ein Ablaufdatum bis einschließlich 10.02.2016 anzeigt, dann können Sie problemlos auf die Version 5.5  aktualisieren. Anderenfalls benötigen Sie eine Update-Lizenznummer. Alternativ können Sie auch einen vorhandenen Server in den Versionen 4.5 oder 5.0 weiter betreiben.

 

Mit der Freigabe des cubeSQL 5.5 hat der Hersteller SQLabs auch die Bedingungen für die Freeware-Lizenz geändert. Ältere Freeware-Lizenzen haben bis zu drei gleichzeitige Client-Verbindungen ermöglicht, ab dem 10.02.2016 ausgelieferte Freeware-Lizenzen erlauben nur noch zwei gleichzeitige Verbindungen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung eines Server-Upgrades.