MonKey Office Version 9.1.1 freigegeben

Mit der Version 9.1.1 (Download…) steht ein Service-Update für MonKey Office 2012, MonKey Bilanz 2012, MonKey Faktura 2012 und MonKey Kassenbuch 2012 zur Verfügung.

Detaillierte Angaben zu den Änderungen dieser Version finden Sie in der Versionshistorie (Pdf).

Unterstützung für Lodgit Desk

Mit dieser Version unterstützt MonKey Office auch den Import von Buchungslisten aus der Hotelsoftware Lodgit Desk. Die entsprechende Importdefinition ist in den Vorlagen hinterlegt.

MonKey Reisekosten 2012 verfügbar

Mit MonKey Reisekosten 2012 steht ab sofort die Versionen für 2012 zum Download bereit. Das monkey-reisekostenUpdate benötigen eine neue Lizenznummer.

Die Aktualisierung enthält u.a. folgende Neuerungen:

  • Neue Pauschalen für 2012.
  • Kalenderfunktion für die Datumsauswahl
  • Manuelle Auswahl der Abwesenheitsdauer bei den Tagesangaben für die Berechnung der Verpflegungspauschale.
  • Neue Druckausgabe für Finanzamt beim Fahrtenbuch.
  • Fahrten erhalten nach dem Ausdruck für Finanzamt den Status ‚Gedruckt‘. Gedruckte Fahrten sind dann nicht mehr änderbar oder löschbar.
  • Globale Voreinstellung für Reisen und Fahrten in den Vorgaben z.B. Standardfahrer/-reisender, Standard-Berechnungsart für Übernachtungskosten, Auswahl der zu druckenden Reise-/Fahrtenbuchberichte
  • Abruf und Aktualisierung des aktuellen Währungskurses über XML-Dokument von der Europäischen Zentralbank.

Detaillierte Angaben zu den Änderungen dieser Version finden Sie in der Versionshistorie (Pdf).

Kostenlose Kulanzupdates für Anwender der Vorgängerversionen sind möglich, wenn der Kauf der letzten Version ab dem 24.07.2011 erfolgt ist. Die Kulanzupdates können über dieses Formular angefordert werden. Alle anderen Versionen können ab sofort über den Online-Shop bestellt werden.

MonKey Office 2012 verfügbar

Mit MonKey Office 2012, MonKey Bilanz 2012, MonKey Faktura 2012 und MonKey office_iconsKassenbuch 2012 stehen ab sofort die Versionen für 2012 zum Download bereit. MonKey Kassenbuch 2012 ist wie bisher Freeware, alle anderen Ausführungen benötigen eine neue Lizenznummer.

Die Aktualisierung enthält u.a. folgende Neuerungen:

  • Neue Benutzeroberfläche für mehr Übersicht und schnellere Navigation.
  • Neue ELSTER-Anbindung über ERiC-Schnittstelle, kein Java mehr notwendig.
  • Umsatzsteuervoranmeldung 2012, Lohnsteueranmeldung 2012, 
Dauerfristverlängerung 2012, Umsatzsteuervorauszahlung 2012, Zusammenfassende Meldung 2012, Umsatzsteuererklärung 2011 und Anlage EÜR 2011: Alle Berechnungen, Formulare und ELSTER- Anbindungen integriert.
  • Anlage E1 für Österreich integriert.
  • Dateianhänge (Attachments) für Adressen, Buchungen, Anlagegüter, OP-Rechnungen, Aufträge und Steueranmeldungen.
  • Buchungsperioden in MonKey Office Standard und MonKey Bilanz Standard.
  • Besser konfigurierbare Listen (Spaltendarstellung und -reihenfolge).
  • Farben und Ansichtsoptionen für Listen können firmenabhängig eingestellt werden (bessere Unterscheidung bei mehreren offenen Firmen).
  • Konfigurierbare und speicherbare Filter für Listenanzeigen.
  • Neuer Kontenplan für Ärzte DATEV SKR 80 (Zahnärzte) integriert, jeweils eigene Versionen für EÜ-Rechung und Bilanzierung.

Eine ausführliche Beschreibung der Neuerungen finden Sie in diesem Pdf-Dokument, welches auch Bestandteil der in den Anwendungen integrierten Dokumentation ist.

Kostenlose Kulanzupdates für Anwender der Vorgängerversionen sind möglich, wenn der Kauf der letzten Version ab dem 24.07.2011 erfolgt ist. Die Kulanzupdates können über dieses Formular angefordert werden. Alle anderen Versionen können ab sofort über den Online-Shop bestellt werden.

Goodbye PPC und OS X 10.4

Die technische Weiterentwicklung macht auch vor MonKey Office nicht halt. Wir arbeiten schon seit geraumer Zeit an der 2012er Version, und damit gibt es auch Änderungen bei den Systemvoraussetzungen.

Keine PPC-Unterstützung mehr auf dem Mac

Das für MonKey Office 2012 benötigte Entwicklungssystem und dazugehörige Frameworks von Drittherstellern unterstützen den PPC-Prozessor nicht mehr. Unter OS X ist also mindestens ein Rechner mt Intel-Prozessor und damit OS X 10.5 erforderlich.

Neue ELSTER Schnittstelle benötigt OS X 10.6

Ab 2012 gibt es bei MonKey Office eine komplett neue ELSTER-Schnittstelle, dazu hier einige Hintergrundinformationen:

Bislang haben wir für ELSTER-Übertragungen das so genannte COALA-Framework verwendet. Dieses ist Java-basiert (daher war auf allen Clientsystemen eine Java-Runtime erforderlich), wird aber von der Finanzverwaltung nicht mehr weiterentwickelt und soll mittefristig abgeschaltet werden. Mit COALA ist die Übertragung von Steueranmeldungen wie UStVA oder LStA möglich, Steuererklärungen wie UStE oder Anlage EÜR (und alle weiteren) sind aber nicht möglich.

Beginnend mit dem 01.01.2012 ist jeder Unternehmer verpflichtet, die UStVA und LStA (wie bisher auch) und neu auch die Umsatzsteuererklärung und die Anlage EÜR elektronisch zu übermitteln, ab 2013 kommt noch die Verplichtung zur elektronischen Übermittlung der eBilanz hinzu.

Diese gesetzlichen Anforderungen sind mit COALA nicht realisierbar.

Das von der Finanzverwaltung neu entwickelte Framework zur zukünftigen ELSTER-Anbindung hört auf den Namen ERIC. Der wesentliche konzeptionelle Unterschied zu COALA ist dabei folgender: Bei COALA erfolgen alle Plausibilitätsprüfungen der eingereichten Steueranmeldungen nach der Datenübertragung auf den Servern der Finanzverwaltung, bei ERIC erfolgen diese vor der Datenübertragung auf dem Client-System (also beim Anwender). Das ERIC-Framework ist in C realisiert, es wird zukünftig also keine Java-Runtime mehr benötigt, andererseits benötigt ERIC auf Grund der darin enthaltenen Plausibilitätsprüfungen und Druckroutinen wesentlich mehr Platz auf dem Client-Rechner. Die Dateigröße zukünftiger Programm-Downloads dürfte damit erheblich ansteigen.

MonKey Office 2012 wird also für die ELSTER-Anbindung das neue ERIC-Framework verwenden, und damit kommen wir zu den damit verbundenen Systemanforderungen. Die vor kurzem veröffentlichte Vorabversion von ERIC für OS X setzt einen Intel-Prozessor und OS X 10.6 voraus, ältere Systeme werden nicht unterstützt werden.

Zusammengefaßt ergibt sich folgendes Bild:
Zur Nutzung von MonKey Office/Bilanz 2012 wird unter OS X ein Intel-Mac mit System 10.6 oder 10.7 erforderlich sein, die Ausführungen ohne ELSTER-Schnittstelle (Kassenbuch und Faktura) benötigen mindestens System 10.5.

Windows XP nicht empfohlen

MonKey Office 2012 wird grundsätzlich unter Windows XP lauffähig sein, einschließlich der neuen ELSTER-Schnittstelle. Wir empfehlen allerdings auch hier ein Update auf Vista oder Windows 7. Bereits bei MonKey Office 2011 können wir im Support eine Zunahme der technisch bedingten Fehler bei XP-Anwendern feststellen. Das Problem hierbei ist, das alle von uns eingebundenen Produkte von Drittherstellern zwar offiziell noch XP unterstützen, allerdings hier bei den Herstellern auch kaum noch Weiterentwicklungen und Fehlerbeseitigungen erfolgen.

Kompatibel mit OS X 10.7 Lion

MonKey Office 2011, MonKey Bilanz 2011, MonKey Faktura 2011 und MonKey Kassenbuch 2011 in der Version 8.3, MonKey Reisekosten 2011 in der Version 1.2.1 sowie der cubeServer in der Version 4.0.0 sind problemlos unter OS X 10.7 Lion einsetzbar. Es gibt noch einige wenige kosmetische Probleme, welche aber keinen Einfluss auf die Funktionalität haben, diese werden in Kürze behoben.

§ 13b UStG – Gesetzesänderung zum 01.07.2011

Mit Wirkung zum 01.01.2011 geht die Steuerschuld für die Lieferung von Mobiltelefonen und bestimmten integrierten Schaltkreisen auf den Leistungsempfänger über, wenn dieser Unternehmer ist und das Entgeld der Lieferung mindestens 5.000 Euro beträgt (§13b Abs. 2 Nr. 10 UStG).

Diese Sachverhalte müssen für Voranmeldungszeiträume ab 07/2011 in der UStVA berücksichtigt werden, für den Leistungserbringer gibt es dazu die neuen Kennzahl 68 (nachrichtlicher Ausweis der Bemessungsgrundlage) und für den Leistungsempfänger gibt es die neuen Kennzahlen 78 (Bemessungsgrundlage) und 79 (Steuer) in der UStVA.

Das Update auf die Version 8.3.1 von MonKey Office erweitert die Steueranmeldungen um die genannten Möglichkeiten. In den DATEV-Kontenplänen gibt es bislang keine neuen Standardkonten zum Buchen der neuen Sachverhalte. Im Bedarfsfall müssen Sie daher diese Konten entsprechend den Einstellungen ähnlicher Konten (z.B. für Bauleistungen mit Steuerschuldumkehr) selbst anlegen.

Rechnungen korrekt stornieren

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach einer Stornofunktion für Rechnungen, wie sie in verschiedenen anderen Anwendungen dieser Art zu finden ist. Oft wird dies in Form einer Saldenannullierung der Rechnung realisiert, d.h. die Rechnung bleibt im System erhalten, aber alle Beträge werden auf 0 gesetzt (und evtl. eine Bestandskorrektur vorgenommen). Das Umsatzsteuergesetz lässt unserer Meinung nach aber keinen Spielraum für Lösungen dieser Art:

Der einzig korrekte und prüfungssichere Weg zum Stornieren einer Rechnung ist das Erstellen einer entsprechenden Gutschrift!

Der Rechnungsaussteller muss beim Wegfall der Rechnungsgrundlage sowohl für die Korrektur der (eigenen) abgerechneten Umsatzsteuer als auch für die Korrektur der vom Rechnungsempfänger abgerechneten Vorsteuer sorgen. Diese Korrekturen müssen außerdem in den Abrechnungs-Zeiträumen geschehen, in denen die Stornierung erfolgt ist. Das kann also auch Monate nach Rechnungserstellung der Fall sein. Das Nichtausstellen eines entsprechenden Belegs zur Vorsteuerkorrektur für den ursprünglichen Rechnungsempfänger kann zur Haftung für diese Steuerbeträge auf der Seite des Rechnungsausstellers führen (Gefährdung des Steueraufkommens).

Das Ausstellen einer Gutschrift als Stornobeleg erfüllt dagegen alle steuerrechtlichen Forderungen: Der Korrekturbeleg ist zeitlich unabhängig vom Originalbeleg, es existiert ein nachweisbarer Buchungsbeleg für beide Seiten und die Originalrechnung bleibt unverändert erhalten.